„Mach, dass es funktioniert.“ Das ist wohl der häufigste Satz, den ich am Anfang der Zusammenarbeit von meinen Auftraggebern höre. Und tatsächlich ist es das, was mich antreibt: Lösungen zu finden für knifflige, scheinbar aussichtslose Situationen oder festgefahrene Projekte. 

 

Bevor ich mich 2014 in Hamburg selbständig gemacht habe, war ich nach meiner Promotion in Wirtschaftsinformatik viele Jahre lang in zwei großen Unternehmen als Mitarbeiterin und Führungskraft tätig. Schon damals habe ich mich für die Themen agiles Projektmanagement und agile Führung interessiert und zu diesem Thema umfangreich fortgebildet. Die wichtigsten Erkenntnisse habe ich allerdings in der praktischen Arbeit mit den Kunden gesammelt.

 

Seit sechs Jahren begleite ich Projekte, Teams und Organisationen auf allen hierarchischen Ebenen in schwierigen, festgefahrenen Situationen und auf Zeit – bis es eben „wieder läuft“. „Agile“ ist dabei nur EIN Baustein meines Methodenkoffers. Viel zu oft gehen Unternehmen und Berater davon aus, dass „agile“ es schon richten werde. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass agile Coaching, so wie es derzeit häufig eingesetzt wird, nicht funktioniert. Weil es viel zu oft übergestülpt wird. Weil es vielfach zu kurz greift. Weil es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig überfordert. Und weil es in sehr vielen Fällen nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

 

Agile Denkweisen und Handlungsoptionen können – im richtigen Kontext eingesetzt – die besseren Ergebnisse bringen. Sie sind jedoch kein Allheilmittel. Mein Anspruch ist es vielmehr, die Herausforderungen eines Unternehmens in ihrer Gesamtheit zu erfassen und zu analysieren, um daraus konkrete Ziele abzuleiten, die realistisch sind. Nur so kann es gelingen Maßnahmen abzuleiten, die nachhaltig wirken.